Nichts auf die leichte Schulter nehmen

Nichts auf die leichte Schulter nehmen

Die Schulter

 

Die Kooperation zwischen Schulter und Ellenbogen verleiht unseren Armen eine große Beweglichkeit. Allein die Schulter beherbergt fünf Gelenke und 26 Muskeln. Mit ihr sind wir in der Lage, einen Tennisball auf über 200 km/h zu beschleunigen, einen Golfball über 300 Meter weit zu schlagen oder einen Speer 100 Meter weit fliegen zu lassen. Beeinträchtigungen in dieser Körperregion sind nicht nur sehr schmerzhaft, sie reduzieren auch deutlich unsere Lebensqualität, denn selbst einfachste Aufgaben des Alltags bereiten schon große Schwierigkeiten. Zu den häufigsten Krankheitsbildern an Schulter und Ellenbogen zählen unter anderem die Kalkschulter, Muskel- und Sehnenverletzungen durch Fehlbelastung oder Überlastung, Schulterinstabilität, Schleimbeutelentzündungen und die Schultergelenkarthrose. Bei der Kalkschulter kommt es zu Kalkablagerungen auf den Sehnen, die mittels Ultraschall oder Röntgen relativ schnell diagnostiziert werden können. Wir haben hier mit dem Einsatz der Stoßwellentherapie sehr gute Ergebnisse erzielen können, wenn die Ablagerungen frühzeitig erkannt wurden. Daher sollten Beschwerden zeitnah untersucht werden.

Bei der Schulterinstabilität spricht der Fachmann auch von einer Subluxation, also einer Verrenkung der Schulter durch akute Überlastung. Springt der Schulterkopf aus der Gelenkpfanne, kommt es meist auch zu Verletzungen an Sehnen und der Knorpelstruktur. Falls ein Problem auf konservative Weise nicht beherrschbar ist, so ist unser Schulterexperte Dr. med. Robert Döhmen Ihr Fachmann für alle eventuell notwendigen operativen Lösungen.

Das Ellenbogengelenk

Beim Ellenbogen sind vor allem der Tennisarm und der Golferarm bekannt. Besonders bei Menschen, die regelmäßige und über längere Zeit monotone Bewegungsabläufe ausführen, kann es zu einer Überbeanspruchung kommen. Kleine Mikrorisse im Muskel machen das Halten von Gegenständen kaum mehr möglich. Mit Kryotherapie, einer entzündungshemmenden Kältebehandlung oder mit der Stoßwellentherapie gelingt es uns normalerweise, die Beschwerden wieder in den Griff zu bekommen.